Produkte, die’s bei uns nicht gibt: Kekstorte Kalter Hund

Der eine oder andere Stammleser wird sich vermutlich noch an die Rubrik „Produkte, die’s bei uns nicht gibt“ in meinem Erasmus-Blog erinnern. Ich möchte sie an dieser Stelle gerne fortführen, auch wenn sich das „bei uns“ in diesem Fall nur auf meine Heimatstadt Berlin bezieht und die vorgestellten Produkte aus Sachsen oder Thüringen stammen – trotzdem lässt sich immer wieder neues, überraschendes entdecken:

Gleich drei feststehende Begriffe zieren die abgebildete Packung des Wittenberger Keksproduzenten Wilkana: Das Produkt kann man sowohl unter dem Begriff „Kekstorte“, wie auch unter „Kalter Hund“ oder sogar „Kalte Schnauze“ im Gebäckregal des örtlichen Edeka finden. Letzterer Titel rührt wohl auch daher, dass man die Kekstorte vor dem Verzehr im Kühlschrank aufbewahren soll – vermutlich damit sie bei warmem Wetter nicht völlig wegschmilzt.

Reingeschaut und ausgepackt: Laut Anleitung stürzt man den „Kalten Hund“ am besten auf eine Platte und entledigt ihn dann seines braunen Plastefells. Nach zehn Minuten soll man dann mit einem Messer (vorher in warmes Wasser tunken!) filettieren und unverzüglich servieren.

So sieht er also von innen aus, unser Kakao-Köter: In der festen Schokoladen-Kokosfett-Mischung liegen wie Knochen ganze vier Lagen Hansa-Butterkekse. Wie ebenfalls zu sehen, ist so ein Kalter Hund eine ziemlich krümelige Angelegenheit. Klebrige Schokoladenfinger inklusive. Eigentlich wollte ich ihn ja gestern auf einen Ausflug mitnehmen, aber da bin ich jetzt ganz froh dass ich es nicht gemacht habe. Nun ist die Mitnahme von Haustieren in öffentlichen Verkehrsmitteln ja fast immer eine eher heikle Geschichte, mit diesem Krümelhund macht man sich aber in Bus und Bahn garantiert keine Freunde. Geschmacklich kann man ansonsten nicht meckern: Wie Schoko-Butterkekse in Riesenform, jetzt verstehe ich endlich warum sie in China auch Hunde essen.

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3 Antworten zu “Produkte, die’s bei uns nicht gibt: Kekstorte Kalter Hund

  1. es heisst kalter hund weil man das nur kalt verzehrt. also immer im kühlschrank aufbewahren, und nur zum essen rausholen 🙂

  2. sieht auf der verpackung irgendwie leckerer aus…

  3. Pingback: Produkte, die’s bei uns nicht gibt: Imitierte Wildschweinpastete « Studieren in Chemnitz - Das Blog

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