Tuchfühlung will’s wissen

Leserbefragung von Tuchfühlung
So oder so ähnlich soll nach Informationen des Chemnitzblogs die Leserbefragung aussehen

Für ihre letzten beiden Ausgaben musste die Redaktion der Tuchfühlung viel Kritik von ihren Lesern einstecken (siehe Kommentare hier und hier). Nun scheint die Redaktion zu der Einsicht gelangt zu sein, dass es auf diesem Weg mit dem Chemnitzer Campusmagazin nicht weitergeht. Eine Befragung soll das Heft wieder näher an die Leser bringen und herausfinden, was die Studenten über das 1,30-Blatt denken. Wie das Chemnitzblog exklusiv von einem Mitglied der Redaktion erfuhr, wurde ein entsprechender Fragebogen bereits gestaltet und soll bei Erscheinen der neuen Ausgabe noch diese Woche an alle Käufer verteilt werden. Inhalt sind zunächst eher allgemeine Fragen zur Bekanntheit der Tuchfühlung (siehe oben). Dann will das Hochglanzmagazin es genau wissen: Umfang (Seitenzahl), Informationsgehalt, Themenrelevanz, Aktualität und Übersichtlichkeit sollen eingeschätzt werden. Von „Sehr gut“ bis „Sehr schlecht“ reicht die Palette der Auswahlmöglichkeiten. Besonders interessant erscheint in Hinblick auf die letzten beiden Ausgaben wohl die Frage nach der „kritischen/unabhängigen Annäherung an Themen“ (die keineswegs gewährleistet schien). Auch die Größe der Schrift  und die eigenwillige Bildauswahl steht nun offenkundig zur Disposition. Hat die Tuchfühlung ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Auch diese Frage soll durch die Leserbefragung geklärt werden. Die Möglichkeit eines komplett kostenlosen Magazins steht allerdings nicht zur Wahl. Weitere Felder bleiben für persönliche, handschriftliche Empfehlungen an die Redaktion frei – bleibt zu hoffen, dass viele Studenten die Gelegenheit wahrnehmen, um ihre Meinung kundzutun. Und natürlich auch, dass die Heftmacher aus den Ergebnissen lernen!

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9 Antworten zu “Tuchfühlung will’s wissen

  1. Ein Blick in die Kisten des Universitas sprach heute auch Bände: 2 riesige Stapel der 8er-Ausgabe, laut dem vorigen Artikel wohl von April… Und das, wo die neue Ausgabe morgen erscheint. Tjaja.
    Für die, die bisher noch nicht die Gelegenheit hatten: derzeit gibt es die Ausgaben 3-6 auf der HP zum Download.

  2. Oh man! Einen Monat nix von Dir gehört und jetzt wieder das Thema Tuchfühlung. Sauber! In deinem Leben gibts scheinbar nix mehr interesantes.

  3. @usiastaes: Ich sehe deinen Kommentar als Ansporn, hier wieder etwas öfter zu schreiben – auch über die Tuchfühlung und unabhängig davon, ob es der Redaktion gefällt…

  4. Deine Kommentare werden immer selbstgerechter. Aus diesem jedenfalls spricht in der Art wie du von dir auf andere schließt und ganz selbstverständlich davon ausgehst, dass alle deiner Meinung sind, die pure Selbstüberschätzung.

    Wie kommst du eigentlich dazu, davon auszugehen, dass die Redaktion die Kritik auf dieser Plattform überhaupt zur Kenntnis nimmt? Und selbst wenn – wer sollte deine Rezensionen (aus denen nicht gerade lückenlos Ahnung von Journalismus spricht) so ernst nehmen, dass er darüber nachdenken sollte, sein Heft zu verändern? Diesmal hast du wenigstens, anders als sonst, nicht an demselben Tag, an dem die neue tf-Ausgabe herausgekommen ist, gleich die Rezension dazu veröffentlicht, dass lässt hoffen, dass sie diesmal (auch für jemanden, der das Heft tatsächlich gelesen hat), qualifizierter ausfällt.

    „Die Möglichkeit eines komplett kostenlosen Magazins steht allerdings nicht zur Wahl.“ – Als ehemaliges Redaktionsmitglied (dein Name ist in Heft 2 und 3 zu finden – warum erwähnst du das nirgendwo in deinem Blog?) solltest du eigentlich wissen, dass der Preis von 1,30 € gerade reicht, um die Herstellungskosten zu decken. Um das Magazin kostenlos zu verteilen, müsste man entweder mehr Anzeigen schalten – was zum einen nicht gerade wünschenswert und zum anderen zur Zeit geradezu utopisch wäre – oder beim StuRa Gelder beantragen – und dann müssten ALLE Studenten für die Tf bezahlen, auch die, die sie weder kaufen noch lesen. Im übrigen wäre ein kostenloses Magazin gar nicht erstrebenswert, schließlich ist in der Cafétaria und im Foyer leicht zu beobachten, was mit kostenlosen Zeitschriften passiert.

    Wenn du ernsthafte, konkrete und begründete (!) Verbesserungsvorschläge am Magazin und/oder an einzelnen Artikeln hast (und davon gäbe es genug, man müsse nur aufhören, blind drauflos zu meckern und anfangen, sich ernsthaft mit dem kritisierten Gegenstand auseinanderzusetzen), dann schreib einen Leserbrief oder unterhalte dich mit Redaktionsmitgliedern, die sind immer offen und dankbar für Kritik. Und dann kommt diese wenigstens auch da an, wo sie hin gehört und bietet nicht nur notorischen Meckerern ein Forum, die sich dankbar auf jeden bösen Kommentar im Internet stürzen und das zum Teil ohne Ahnung zu haben oder gar ohne das Heft gelesen zu haben (siehe Kommentar von Klaus hier: https://chemnitzblog.wordpress.com/2009/01/28/verspielte-chance-rezension-des-campusmagazins/#comments).

    Um Kommentare nach dem Motto „Nestbeschmutzerreflex“ zu vermeiden: Nein, ich schreibe nicht für die tf, habe es auch nicht vor und habe es nie gemacht. Ich finde die tf auch nicht perfekt und habe an jedem Heft selbst genug Kritikpunkte. Auf diesem Blog finde ich aber keine ernstzunehmende Kritik, sondern nur Gemecker um des Meckerns willen.

  5. @Julia: Dafür, dass du weder für die Tuchfühlung schreibst noch angeblich mit ihr sympathisierst, hängst du dich ja ganz schön rein – immerhin hast du anscheinend die ganzen alten Ausgaben durchgeblättert, nur um herauszufinden, dass ich vor einer ganzen Weile tatsächlich an der damals neugegründeten Tuchfühlung mitgearbeitet habe. Ich finde im übrigen nicht, dass ich deswegen keine konstruktive Kritik an Aufbau und Inhalt der Zeitung üben darf – wie ich es in meinen bisherigen Rezensionen auch getan habe (davon kann sich jeder selbst überzeugen z.B. hier: https://chemnitzblog.wordpress.com/2009/04/21/blick-in-die-beliebigkeit-tuchfuhlung-nr-08-ist-da/ ).

    Ich gehe ferner davon aus, dass der Redaktion mein Blog bekannt ist und ich fände es deshalb einigermaßen seltsam, sie jedesmal auf einen neuen Artikel hier hinzuweisen. Wie ich bereits an anderer Stelle erklärt habe, halte ich es für sinnvoller die Diskussion über die Qualität des Heftes öffentlich zu führen. Dass die Tuchfühlung auf ihrer Webseite hierzu immer noch keine Möglichkeit bietet (Forum, Kommentarfunktion usw.), finde ich eigentlich sehr schade. Immerhin könnte das Magazin so auf einfachem Weg die Meinung seiner Leser erfahren und die Diskussion zur Verbesserung des Heftes einfach selbst moderieren. Das Kontaktformular auf tuchfuehlung.org finde ich wenig einladend – und die geringe Zahl der Leserbriefe (zumindest werden äußerst selten überhaupt welche abgedruckt) zeigt ja, dass andere Studenten das ähnlich sehen.

    Woher kommt denn deine Information, dass die Tuchfühlung sich nicht als Gratis-Heft finanzieren lässt? Ich kann in diesem Fall nur auf andere Uni-Magazine verweisen, wie z.B. die FURIOS der FU Berlin, die sich in einer 5000er Auflage komplett über Werbung finanziert. Und trotzdem ist nicht auf jeder zweiten Seite Werbung! (siehe hier: http://www.furios-campus.de ) Ist nur ein Beispiel, ich bin sicher es gibt noch zahlreiche weitere. Allerdings – und da stimme ich dir zu – muß natürlich der Wille da sein, den Lesern ein kostenfreies Unimedium zu bieten. Der Preis von 1,30 Euro suggeriert eine gewisse Qualität, welche die Tuchfühlung in meinen Augen nur teilweise halten kann.

    Ich bin nicht so vermessen zu glauben, dass sich nur durch die Rezensionen hier im Blog das Heft plötzlich dramatisch verbessert. Die jetzt gestartete Umfrage deutet aber zumindest darauf hin, dass auch die Redaktion jetzt an Veränderungen interessiert ist. Und das ist ja bekanntlich der erste Schritt.

  6. Ich habe dich nicht gesucht, sondern war im Gegenteil sehr überrascht, dass du mal für die tf geschrieben hast. Und ich muss sagen, ich finde es deinen Lesern gegenüber nicht ganz ehrlich, dass dieser Fakt hier verschwiegen wird. Außerdem finde ich deine Art und Weise hier auf deinem Blog ob dieses Faktes umso unfairer.

    Natürlich kann jemand, der einmal für ein Projekt gearbeitet hat, dieses in vielen Fällen objektiv bewerten. Du könntest es vielleicht auch, aber du scheinst es gar nicht zu wollen, auf jeden Fall tust du es nicht.

    Stattdessen lässt du dich nur voller Häme immer wieder darüber aus, dass die Macher der tf – die ja wohlbemerkt Laien sind, die das Projekt tf in ihrer Freizeit auf die Beine stellen – immer noch nicht so gut sind wie Profis und scheinst geradezu darauf zu warten, dass sie wieder einen Fehler machen, auf den du dich dann geradezu stürzt.

    In einigen Punkten hast du ja auch Recht, zum einen trifft deine Kritik aber oftmals gar nicht den Kern, die wirklichen Probleme und groben Fehler werden hier oft gar nicht erwähnt, teilweise wirken die Kritikpunkte sogar tatsächlich an den Haaren herbeigezogen; und zum anderen wird dein rares Lob, wenn denn tatsächlich einmal welches vorkommt, nur am Rande eingestreut. Positive Entwicklungen werden sogar komplett negiert, laut deiner Aussagen hat die tf immer noch dasselbe Niveau wie am ersten Tag.

    Zu deinem Wunsch nach einem Forum, in dem die Leser mit den Machern über die tf diskutieren können oder nach einer Kommentarfunktion auf der Homepage: Wer soll das moderieren? Im Internet kann jeder seinen Spam lassen und unmoderierte Foren etc. werden schnell zur Spielwiese für Trolle (http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29). Und überleg mal, wie viel Zeit es kosten würde, wenn sich die Textredakteure vor jedem Leser für Artikel rechtfertigen müssten. Und über Foren und Kommentarfunktionen wird ja schnell mal jede noch so winzige Kleinigkeit bemängelt. In einem Leserbrief oder einer Leser-E-Mail wird stärker ausgewählt, der Verfasser wird sich eher aufs Wesentliche beschränken. Außerdem versteh ich sowieso nicht, was dagegen spricht. Wenn die Redaktion diskutieren will, tut sie es, wenn nicht, lässt sie es. Die Kommunikationsform (Forum/Kommentarfunktion oder E-Mail über ein Kontaktformular) wird daran nichts ändern. Und großartig mehr Arbeit macht es nicht, seinen Mail-Client zu benutzen oder über das Kontaktformular eine Mail zu verschicken. Und dass das ganze nicht von vielen angenommen wird, ist wohl kein Problem der tf, sondern liegt an den Lesern. Der Radio-UNiCC-Chat wird ja auch nicht angenommen. Und LEO bekommt schon ab und zu Leserbriefe, die aber nicht von Chemnitzer Studenten. Im übrigen bleiben in den Foren und Kommentarmasken der größeren Zeitungen/Zeitschriften/Magazine die Leser unter sich, allenfalls Admins melden sich hin und wieder zu Wort und reagieren auf Verstöße gegen die Netiquette u.ä. – die Textredakteure diskutieren da nicht mit. Und wenn die Leser unter sich sind, schaukeln sie sich nur gegenseitig hoch, solche Diskussionen sind in den seltensten Fällen tatsächlich konstruktiv und ergiebig in dem Sinne, dass ernsthafte Verbesserungsvorschläge kommen.

    Zum Thema Werbekunden/Finanzierung ausschließlich durch Werbung: Dass der Vergleich mit der Furios hinkt, sollte dir klar sein. 5000er Auflage! Kein Wunder, dass die mehr und teurere Anzeigen schalten können. Und außerdem gibt es die Furios seit ZEHN Jahren! Die hat sich längst etabliert. Und dazu auch noch in BERLIN. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich ein komplett anzeigenfinanziertes Campusmagazin gibt, dass sich mit der tf vergleichen lässt. Mir würde generell außer der Furios nur Ad Rem einfallen und das gehört der Sächsischen Zeitung, und wird wohl die erste Ecke sein, an der gekürzt wird, wenn mal Anzeigenkunden wegfallen.

    Nur weil eine Leserumfrage gemacht wird, glaube ich übrigens nicht, dass die Macher der tf das Heft großartig verändern wollen. Ich glaube auch nicht, dass außer an dieser Stelle und im Rektorat in letzter Zeit vermehrt Kritik an der tf geübt wurde, bestimmt nicht mehr als sonst. Und ich glaube auch nicht, dass ein Großteil der Leser extrem unzufrieden mit dem Heft ist oder die Macher das annehmen. Ich denke eher, dass die Macher zwar schon auf konstant bleibende, sachlich formulierte und fundierte Kritik (die viele üben – oft direkt im Gespräch mit Redakteuren, sie wird aber auch innerhalb der Redaktion geäußert) reagieren, dass sie aber in erster Linie einfach und schlicht wissen wollen, wie das Heft beim Großteil der Leser ankommt und was es für Verbesserungsvorschläge gibt.

  7. @Julia: Wie ich bereits im vorigen Kommentar geschrieben habe, finde ich nicht, dass ich mich – bloß weil ich über einige Ausgaben hinweg für die Tuchfühlung geschrieben habe – deshalb nicht kritisch über den jetzigen Zustand des Heftes äußern darf.

    Es ist klar, dass die Tuchfühlung von Studenten produziert wird. Nichts desto trotz kann man von einer Redaktion, welche in ihren Workshops selbstbewusst das „Handwerkszeug“ des journalistischen Arbeitens vermitteln möchte und über die Erstellung eines „textlich qualitativ hochwertigen Printproduktes“ (siehe hier: http://www.tuchfuehlung.org/workshops.php ) doziert, durchaus erwarten, dass es diese offensichtlich hochgesteckten Maßstäbe auch am eigenen Heft anlegt.

    „In einigen Punkten hast du ja auch Recht, zum einen trifft deine Kritik aber oftmals gar nicht den Kern, die wirklichen Probleme und groben Fehler werden hier oft gar nicht erwähnt“ – In diesem Fall lasse ich mir gerne von dir weiterhelfen. Sag mir doch einfach konkret am Beispiel welche Probleme und Fehler ich bei der Tuchfühlungslektüre bisher übersehen habe. So allgemein formuliert nützt diese Aussage leider keinem etwas.

    Dein Argument gegen Foren ist geradezu absurd. Demnach sollte man diese nicht einführen, weil die (theoretische) Gefahr besteht, dass sich jemand unsachgemäß äußert. Mit dem gleichen Argument kannst du auch die freie Meinungsäußerung generell abschaffen – irgendjemand wird immer mit sachfremden Argumenten zur Stelle sein. Wenn es so schlimm wäre wie du sagst, würde es wohl überhaupt keine Foren mehr geben.

    Wie du selbst schon absolut richtig sagst: „Wenn die Redaktion diskutieren will, tut sie es, wenn nicht, lässt sie es.“ – Die Redaktion will sich der Kritik in einem Gemeinschaftsforum vielleicht nicht stellen, es ist – wie du selbst ebenfalls festgestellt hast – wesentlich einfacher sich nur mit einzelnen Leserbriefen auseinanderzusetzen, als in eine allgemeine Diskussion über die Qualität des Heftes einzusteigen.

    Du schreibst weiter: „Und dass das ganze [gemeint ist die Leserbrief-per-Mail-Funktion] nicht von vielen angenommen wird, ist wohl kein Problem der tf, sondern liegt an den Lesern.“ – Ja sicher, wenn niemand an die Tuchfühlung schreibt, dann liegt es natürlich an den Lesern. Wenn sich die Zeitung schlecht verkauft, liegt es auch an den Lesern. Am besten die Leser ändern sich erst mal und dann kommen sie auch mit der Tuchfühlung und den Gepflogenheiten des Leserbriefschreibens klar. Ich fürchte nur bevor das passiert, gibt es unser Studentenmagazin nicht mehr.

    In Bezug auf die FURIOS sitzt du einer Fehlannahme auf. Wie ein Blick auf die Webseite (http://www.furios-campus.de ) verrät, hat das Magazin gerade seine zweite Ausgabe herausgebracht. Für zehn Jahre Tätigkeit wäre das doch reichlich wenig! Die FURIOS ist etwa ein Jahr alt. Das Argument mit der Auflage passt nicht, denn die könnte die Tuchfühlung ja ebenfalls erhöhen, wenn dadurch der Anzeigenpreis bedeutsam steigt und das Heft (dank Gratisverteilung) weggeht wie warme Semmeln. Schon wäre die Finanzierung vielleicht gegeben – das muss man, wie gesagt, aber natürlich überhaupt erst mal wollen.

    „Ich denke eher, dass die Macher zwar schon auf konstant bleibende, sachlich formulierte und fundierte Kritik (die viele üben – oft direkt im Gespräch mit Redakteuren, sie wird aber auch innerhalb der Redaktion geäußert) reagieren“ – für jemanden der nicht Mitglied der Tuchfühlung ist und mit dem Heft auch nicht sympathisiert kennst du dich ja ganz schön gut dort aus. Im übrigen hoffe ich sehr, dass die Redaktion kritikfähig ist – alles andere wäre auf längere Sicht wohl fatal.

  8. Man merkt immer genau, wann dir die Argumente ausgehen…

    Mit der Furios hab ich mich wohl geirrt, ich weiß nicht, wo ich gelesen habe, dass es sie seit 10 Jahren gibt, jedenfalls war ich auf der Homepage und dachte, es dort irgendwo gelesen zu haben. Schließlich hätte dieAusgabe 2 genauso gut die Ausgabe 2 dieses Jahres sein können.

    Dennoch dürfte doch wohl auf der Hand liegen, dass es natürlich attraktiver ist, in einem Berliner Magazin zu werben, als in einem Chemnitzer. Und dein Vorschlag, die Auflage auf 5.000 zu erhöhen ist an einer Uni mit 10.000 Studenten ein gaaanz klein wenig hoch gegriffen.

    Übrigens nutzt auf der Furios-Homepage keiner die Kommentarfunktion unter dem Bild der neuen Ausgabe. Entweder die Zeitung hat also mit denselben Feedback-Problemen zu kämpen wie sämtliche Studentischen Initiativen in Chemnitz (aber nach deiner Aussage müssen sich dann wohl ALLE ändern) oder die Berliner Studenten nutzen lieber E-Mail und Kontaktformular – oder der Furios fehlt es an einem Onlineredakteur, der extra dazu da ist, die Kommentarfunktion zu moderieren und alle Kommentare bleiben im automatischen Spamfilter hängen und werden nie freigeschaltet.

    Ich weiß übrigens, dass die tf-Leute offen für Kritik sind, weil ich mich mit ihnen unterhalte und dabei die tf kritisiere. Ich habe auch schon einen Leserbrief geschrieben. Und wenn man auf sie zu geht und gut gemeint formuliert, was gut ist und was nicht, dann sind sie offen für Diskussionen. Sie laden in der aktuellen Ausgabe ihre Kritiker zur Redaktionssitzung ein. Ganz offensichtlich ist ihnen die Face-to-face-Kommunikation und das E-Mail-Kontaktformular lieber, als eine Kommentarfunktion, die beizeiten zugespammt wäre. Ihnen zu unterstellen, dass sie nicht diskutieren wollen, ist also an den Haaren herbeigezogen.

    Warst du eigentlich bei einem tf-Workshop? Ich nicht, deshalb kann ich nicht beurteilen, wie die Qualität der Workshops ist. Ich würde aber mal sagen, dass hängt sehr stark davon ab, wer ihn hält. Die erfahrenen Redakteure können auch wirklich schreiben, jemand, der die erste, zweite oder dritte Ausgabe dabei ist und vorher noch keine Erfahrungen gesammelt hat, natürlich noch nicht unbedingt. Aber so weit ich aus den Ausschreibungen weiß, hat bisher keiner von den „Neuen“ einen Workshop gehalten. Woher ich das weiß? Die Namen der Redakteure, Ressortleiter und der Chefredakteurin steht hinten im Heft.

    Ich werde übrigens bestimmt nicht zusammentragen, an welchen Stellen du überall unqualifiziert kritisiert hast. Das wäre langwierig und vergebens, denn erfahrungsgemäß lässt du dich da auf kein Argument ein, sondern bist nur vollständig von dir selbst und deinem flüchtigen Blick überzeugt.

  9. „Man merkt immer genau, wann dir die Argumente ausgehen…“ — Sehr witzig, dass du das sagst, denn eigentlich haben sich doch gerade deine Kritikpunkte bezüglich Foren und Leserbeteiligung als völlig haltlos erwiesen.

    Auf der Seite der Furios nutzt niemand die Kommentarfunktion? Nun, ich denke ein Blick in den Kommentarfeed zeigt wohl eher das Gegenteil. Hier kannst du sehen, das die Beteiligung (für eine relativ junge Seite) sogar ziemlich rege ist: http://www.furios-campus.de/comments/feed/

    „Ich werde übrigens bestimmt nicht zusammentragen, an welchen Stellen du überall unqualifiziert kritisiert hast. Das wäre langwierig und vergebens […]“ —
    Ich finde es schade, dass du hier nicht sachgerecht mit mir diskutieren möchtest. So entsteht nämlich der Eindruck, dass hinter deinen Äußerungen nicht viel dahintersteckt. Statt auf meine Argumente sachlich einzugehen, polemisierst du relativ unpräzise und lenkst so vom Kern des Themas ab. Es scheint mir zudem so, als wenn du hier nur weiterdiskutierst um am Ende das letzte Wort zu haben. Das ist bedauerlich und bringt weder mich, noch dich, noch die Tuchfühlung weiter.

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