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EM 2008: Public Viewing in Chemnitz

Das EM-Fieber hat jetzt auch die Chemnitzer Studenten gepackt: Zahlreiche Wimpel an Autos und Fahnen an den Wohnheimen zeugen davon. Doch warum alleine im Zimmer schauen, wenn man auch zum gemeinsamen Public Viewing gehen und dort die deutsche Mannschaft abfeiern kann.

Auf dem Campus ist das TaC (Treff am Campus) in der Mensa von Chemnitz natürlich die erste Adresse: Alle Spiele werden live im kleinen Saal übertragen, für die Deutschland-Spiele werden dann die Tische und Bänke im großen Speisesaal umgeräumt für die ganz große Fußballparty. Einlass ist dann zumeist zwei Stunden vor Spielbeginn, zeitiges Erscheinen sichert einem die besseren Plätze weiter vorne.

Auch das Latin-Café Brazil (Innere Klosterstraße 10) überträgt alle Begegnungen der Fußball EM 2008 live – bei gutem Wetter sogar auf der Terrasse. Dazu gibt es Cocktails oder ein schönes Bier – und wenn der kleine Hunger kommt kann man sich auch noch einen Hamburger von der Karte bestellen.

Natürlich gibt’s noch eine ganze Reihe anderer Cafés und Kneipen in der Innenstadt wo man EM gucken kann. Die Liste des Stadtstreicher hilft hierbei natürlich tagesaktuell weiter. Auf gehts vor, noch ein Tor!

PS: Wer doch lieber zuhause guckt und zufällig keinen Fernseher hat (so wie ich), der kann auf die Live-Streams von ARD und ZDF (über die UEFA-Seite) ausweichen. Qualität ist eher so mittel, aber man kann erkennen welches Team gerade am Ball ist.

PPS: Wie ich jetzt erfahren gibt es jetzt für alle Spiele mit deutscher Beteiligung ein Public Viewing auf dem Marktplatz von Chemnitz (am Rathaus) – mit großer Leinwand und natürlich richtig vielen Zuschauern.

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Rote Karten ausverkauft!

Liegt es an der bald startenden Fußball-EM? Oder haben frustrierte Chemnitzerinnen ihren Partnern in der letzten Woche massenhaft die Rote Karte gezeigt und sie vom Spielfeld der Liebe verwiesen? Sei es drum: Die knalligen Roten Karten mit dem idiotensicheren Aufdruck sind ausverkauft. Interessant in jedem Fall dass die auffälligen Schiri-Pappen im Kartenständer unter der Kategorie ‚Beziehung‘ laufen, wie ein Blick auf die umgebenden Exemplare zeigt.

Rechts buhlt eine schmuckvoll-kreative Abschiedskarte um trennungswillige Kunden. Das gebrochene Wellpappe-Herz lässt aber vermutlich nur Bastlerherzen höher schlagen, alle anderen fragen sich: Wer stellt solche Karten her? – Und wer verschickt sie? Anders als bei den Roten Karten sind noch einige da, es bleibt also die Hoffnung dass die roten Pappen doch nur von einer Gruppe verkappter Kommunisten aufgekauft wurde, die damit der kapitalistischen Ausbeutung der Rotfront und ihrer Ideale entgegenwirken wollten.

Vergeblich, wie sich zeigen wird: Nächste Woche werden neue geliefert.